Berlin - Baikonur 2015

      Berlin - Baikonur 2015

      Steppen, Wüsten und Raketen - eine Reise zwischen zwei Binnenmeeren

      Eine ungewöhnliche Expedition findet dieses Jahr vom 13. Juli bis zum 11. August zum ersten Mal statt.
      Mit Geländewagen wird von der deutschen Hauptstadt aus über Litauen und Lettland eine kleine Gruppe Reisender Russland durchqueren, um eine spektakuläre Querung im Südwesten Kasachstans zu unternehmen.

      Nach der Einreise in die russische Republik wird die Hauptstadt Moskau mit ihren berüchtigten Verkehrsstaus aus Zeitgründen leider weiträumig umfahren werden müssen und der erste Höhepunkt wird ein Stop in die "untere Neustadt" (das bedeutet der Name auf deutsch) Nishni Nowgorod. Dort wird es eine Führung durch die 400 Km östlich von Moskau gelegene, 1221 gegründete und im 16. Jahrhundert wichtigste Handelsstadt des alten Russlands geben, bei der so imposante Bauten wie der Kreml aus rotem Ziegel und andere Sehenswürdigkeiten aus der Nähe in Augenschein genommen werden können.

      Danach geht es dann direkt weiter an die kasachische Grenze, die hoffentlich mit einem Minimum an Formalitäten passiert werden kann.
      Anschliessend führt die Strecke noch einige hundert Kilometer weiter über Asfalt, bis schliesslich die Teerstrassen verlassen werden, um ein etwa 250 km langes Stück der kasachischen Wüste mit Dünengebieten wie in Nordafrika direkt zu durchqueren.

      Am Ende dieses Wüstengebietes ist man auch schon am nördlichen Ende des nördlichen Aralsees (der heute nördliche klägliche Rest des einst bedeutendsten Binnensees der nördlichen Hemisphäre ist) angekommen, von da ist es nicht mehr weit zur weiterhin nur mit Sondererlaubnis zugänglichen Stadt Baikonur und dem weltbekannten Kosmodrom, welches dieser Expedition ihren Namen gab. Dieses soll wenn möglich besichtigt werden.

      Nach diesem Highlight geht es entlang dem Syr Daria direkt nach Nordwesten zum ehemaligen Ufer und weiter durch den Aralsee, der ähnlich, wie es Moses seinerzeit im roten Meer getan haben soll, trockenen Fusses durchquert wird.

      Vom Westufer des Aralsees geht es dann in Richtung Westsüdwest weiter, abseits jeder Zivilisation und Strassen, über das Ustyurt-Hochplateau immer an der usbekischen Grenze entlang, bis nach knapp 1.000 Kilometern offroad die kleine Stadt Beyneu erreicht wird.

      Nachdem die Diesel- und Frischwasservorräte sowie der Proviant wieder in ausreichendem Umfang gebunkert wurden, geht es nach Süden in den Ustyurt-Nationalpark, der ausführlich erkundet wird, natürlich wieder in offroad.

      Schliesslich führen die Pisten weiter nach Westen, hin zur kaspischen See, an deren Ufer die Gruppe dann nordwärts fährt, um ein schönes Plätzchen -gerne auch in der Nähe der Sommerresidenz des kasachischen Präsidenten- zu finden, wo eine Strand- und Entspannungspause von 2 -3 Tgen geplant ist, bevor die Rückfahrt Richtung Russland und weiter in die Heimat angetreten wird.

      Einige ausgewählte Interessierte können an dieser Expedition teilzunehmen.
      2 Plätze stehen für Beifahrer zur Verfügung, und 3 Selbstfahrer können, passende Fahrzeuge und entsprechende Ausrüstung vorausgesetzt, von den Organisatoren zur Teilnahme zugelassen werden.
      Die Gesamtgrösse der Gruppe wird 10 - 13 Personen mit 5 Fahrzeugen nicht überschreiten. Übernachtet wird weitgehend draussen, entsprechende Autarkie der Teilnehmer und deren Fahrzeugen ist eine der zwingenden Voraussetzungen dafür, um überhaupt in die Auswahl zu kommen.

      Die Orga selbst besteht aus einem kleinen Team von zwei Personen, eine gebürtig im Land und in Deutschland lebend, die andere Globetrotter, Multikulti und erfahrener Reisender.

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      Treffpunkt und Reisebeginn ist der Abend des Montags, der 13.07. im Raum Berlin
      Rückkehr ist 10.08. Abends in Berlin
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      Weitere und ausführlichere Informationen in Kürze hier.
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      Moins

      Hier mal ein Video, das von russischen Offroadern gedreht wurde.
      Ist zwar ein wenig arg viel Gesabbel drin, aber man bekommt einen Eindruck vom Land und dem, was einen dort erwarten kann.

      '
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      Und hier ist noch ein anderes Video, welches die Gegend des Ustyurt zeigt.
      Allerdings ist das ein Werbefilm für die neuesten Uaz-Modelle 'Patriot', aber das stört wohl kaum.
      Und - verschneite Dünen wird es im Juli eher nicht geben.


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      Moins

      Hier mal die ungefähre geplante Strecke der Berlin - Baikonur 2015.

      Leider lässt sich der Streckenverlauf durch den Aralsee und über das Ustyurt-Hochplateau entlang der usbekischen Grenze auf der Bing-Karte nicht darstellen, deshalb bitte den Teil südlich der kasachischen Grenze ignorieren.
      Wir werden die südliche Grenze Kasachstans nicht überschreiten!
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      Moins

      Nach dem derzeitigen Stand müssen wir -zumindest vorläufig- den Anmeldeschluss auf den

      31. März 2015

      legen.
      Dies ist wohl wegen der Genehmigungszeiten für Visa und den Sondererlaubnissen für die Stadt Baikonur und das Kosmodrom unumgänglich.
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      Moins

      Hier mal ein Reisebericht von russischen Kollegen, die allerdings noch weiter in den Süden vorgedrungen sind. Eine traumhafte Tour, aber nicht dieses Mal.
      Anyway, in Kasachstan haben sie eine ähnliche Route genommen wie die die wir planen. Also die Fotos bis zu dieser kleinen überdachten Grenzstation irgendwo in der Mitte (nicht die mit der kasachischen Flagge am Anfang) sind Kasachstan.

      Ähm ja ... der Text ist ein bisschen schwer zu lesen, aber es gibt ja so viele Fotos da ... :grins
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      Endgültiger Anmeldeschluss

      Moins

      Nach langen und nicht ganz einfachen Verhandlungen ist es uns gelungen, ein brauchbares Zeitpolster zu erarbeiten.

      Wir können daher den zur Beschaffung der Genehmigungen und Visa notwendigen

      Anmeldeschluss

      ENDGÜLTIG auf den

      31. MAI 2015

      festlegen!
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      Moins

      Leider hatte es sich schon seit einiger Zeit abgezeichnet, dass der russisch-ukrainische Konflikt noch nicht beendet ist, sondern sich verschärfen wird.
      Die jüngsten Entwicklungen bestätigen das, und derzeit ist mir persönlich das Risiko einer weiteren Eskalation einfach zu hoch, zumal nun ja auch in den nördlichen Grenzgebieten Russlands bzw. des Baltikums immer wieder mal Drohmanöver stattfinden.

      Deswegen habe ich mich entschieden, diese Tour dieses Jahr NICHT zu fahren.

      Die Vorbereitung steht jedoch, die Strecken ebenso und meine Kontakte werde ich weiter pflegen, vielleicht wird es ja dann nächstes Jahr was oder auch im Winter.
      Gruss
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